Welches Objektiv passt zu dir?
Wichtige Tipps für Einsteiger

Ich werde immer wieder gefragt was ich für Objektive, bzw. was ich für Ausrüstung verwende und ob ich welche empfehlen kann. Nun, hier kommt die Antwort:

Man muss nicht direkt mit der aller teuersten Technik starten. Wichtig ist, dass ihr Talent habt und viel praktiziert. Mit den wachsenden Fähigkeiten darf dann auch die Technik gleichziehen.

Ich habe angefangen mit der Canon EOS 40D. Damit war ich am Anfang auch sehr zufrieden! Hatte aber total bescheidene Objektive. Diesen Markel habe ich direkt mit dem Canon EF 50 mm 1:1,4 USM behoben. Ich benutze es bis heute und lie-lie-liebe es!! Ich würde behaupten es ist mein Lieblingsobjektiv.

Es ist essenziell, dass ihr euch hochwertige Objektive zulegt! Nicht immer müssen es die teuersten Objektive sein aber es sollten „gute“ sein. Dazu gibt es jede Menge Testberichte, beispielsweise bei Chip.
Mein 50 mm von Canon ist beispielsweise im „unteren“ Preissegment.  Unabhängig davon sagt man immer ein Drittel in die Kamera investieren, zwei Drittel in die Objektive – und das nicht ohne Grund. In meiner Tasche befinden sich unter anderem das Canon 17-40 mm 1:4 L USM, das Sigma 35 mm f/1.4 DG HSM und das Tamron SP 90 mm f/2.8 Di Macro 1:1 VC USD.

Mit letzterem bin ich zwar zufrieden und komme auch zurecht (90 mm ist einfach eine tolle Brennweite!! *love*) aber von Tamron selbst bin ich leider nicht so überzeugt. Ich hätte im Nachhinein lieber ein Canon oder Sigma Objektiv gewählt… aber hinterher ist man immer schlauer.

(Zur Erklärung: Bereits nach kürzester Zeit bildeten sich Kristalle an der Linse. Sie hindern mich nicht am Fotografiert aber passieren sollte das bei einem neuen Objektiv natürlich nicht. Das Tamron ist zwar mit Abstand mein günstigstes Objektiv gewesen aber im dreistelligen Bereich finde ich kann man trotzdem Qualität erwarten. Der Service konnte mir zudem auch nicht weiterhelfen. Schade.)

Aber, weiter im Text!

Ich war wirklich lange mit meiner 40D zufrieden. Der ausschlaggebende Grund warum ich mir dann die Canon EOS 5D Mark II zugelegt habe war tatsächlich, dass ich Kunden und Aufträge bekam bei denen ich einfach eine bessere ISO brauchte und da war damals die Canon EOS Mark II meiner 40D natürlich weit überlegen. Na ja… eigentlich war sie in allem besser und ich habe mich auch schnell an die tolle Qualität meiner neuen Kamera gewöhnt.

Mittlerweile fotografiere ich mit der Canon EOS Mark III und bin im siebten Himmel. Eine fantastische Kamera!

Was ich noch hinzufügen muss, ich fotografiere fast ausschließlich mit Festbrennweiten! Das bedeutet zwar ich muss mich mehr bewegen, weil ich nicht zoomen kann aber a. entstehen so viel mehr Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln und b. ist die Qualität einer Festbrennweite einfach besser! Hier müsst ihr einfach überlegen welcher Typ Fotograf ihr seid oder werden möchtet.

Hier habe ich für euch eine kleine Zusammenstellung, damit ihr euch überlegen könnt, welches Objektiv am besten zu euch und euren Zielen passt:

17-40 mm Zoomobjektiv

30 mm Festbrennweite


50 mm Festbrennweite


90 mm Festbrennweite


Ich bin gespannt – was ist euer liebstes Objektiv? Schreibt mir doch einen Kommentar, ich bin immer neugierig was euch Bewegt und wo eure Interessen liegen 🙂
Vielen Dank für´s lesen und bis zum nächsten mal, Euere

2 Antworten
  1. Stefanie says:

    Ich bin, wenn man es genau nimmt, noch blutige Anfängerin. Mit meiner Canon EOS 600D fotografiere ich hauptsächlich zusammen mit einer 50 mm Festbrennweite. Zoom-Objektive müssen bei mir aber auch sein, da ich auch ganz gerne mal ohne jegliche Tiefenschärfe fotografiere. Derzeit hab ich da aber nur das Standardobjektiv 18-55 zur Verfügung. Meinst du das 17-40 wäre auch was für meine Zwecke? Wenn ich mir so deine Beispiele anschaue, würde mir das 90 mm Objektiv auch sehr gefallen. Vorher muss aber erst mal ne bessere Cam her. ^^°

    Liebste Grüße
    Stefanie

    Antworten
    • Simone Altmayer
      Simone Altmayer says:

      Das 50 mm ist auch einfach eine richtig tolle Brennweite, gerade für Portraits. Die Tiefenschärfe hat aber eigentlich nichts mit der Unterscheidung, Zoom-Objektiv oder Festbrennweite, zu tun. Ich fotografiere beispielsweise mit meinem 30 mm viele meiner Fashionaufnahmen, die ebenfalls ohne Unschärfe sind. Es kommt darauf an, dass du die Blende klein machst. Je kleiner die Blende (also je größer die Zahl – ich weiß, dass ist ein klein bisschen verwirrend …), desto weniger Tiefenschärfe (Beisp. f22). Das Sigma 30 mm würde ich dir eher empfehlen, denn die Bilder werden wirklich gestochen scharf. Eignet sich super für „Flatlays“ und Ganzkörperaufnahmen. Das 90 mm ist hingegen genial für Details!

      XOXO,
      Simone

      Antworten

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